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06.12.2016

Alles fit fürs Alter

Alles fit fürs Alter

Wer denkt schon mit 40 an sein letztes Lebensdrittel? Alt werden wir alle morgen und bis dahin bleiben wir fit. Das ist zumindest unser Wunsch, der Dank Gesundheitsvorsorge, regelmäßiger Fitness und kluger Lebensweise auch weitgehend umzusetzen ist. Dem Ideal kommt am nächsten, wer diese Vorsorge auch den eigenen vier Wänden angedeihen lässt.

Schon die Bezeichnung „Altersgerecht wohnen“ stößt angesichts des weit verbreiteten Jugendwahns vielen ungut auf. Vor dem inneren Auge erscheinen dann leicht Dinge wie Badewannenlifte, Reha-Betten, Sessel mit Aufsteh-Hilfen. Aber von A bis Z durchdacht, umfasst das Thema weit mehr als temporäre Mobilitätshelfer. Kleine, pfiffige technische Helfer wie zum Beispiel die Smart-Home-Technik, können bereits heute als wirksamer Einbruchschutz eingesetzt werden oder schalten Heizung und Licht schon einmal ein, wenn die Bewohner noch unterwegs sind. Das alles funktioniert inzwischen sehr komfortabel auch für Anwender, die nicht so technikaffin sind.

Veränderten Ansprüchen gerecht werden

Etwas komplizierter ist es mit der Immobilie, wenn diese nur mittels größerer Umbauten barrierearm oder sogar barrierefrei gestaltet werden kann. Das ist meist notwendig, wenn beispielsweise viele Treppen verbaut sind und enge Durchgänge, veraltete Technik sowie Elektrik, die Sicherheit gefährden können. Darüber hinaus waren die große Wohnung oder das Haus mit Garten vielleicht früher erforderlich, als noch die Kinder mit darin lebten und alle Platz brauchten. Später jedoch verursacht so viel Raumangebot  meist jede Menge Arbeit in Puncto Reinigung, Pflege und Instandhaltung, aber kaum noch Ausnutzung. Daher entscheiden sich viele, deren Kinder aus dem Haus sind, für eine kleinere Wohnung, möglichst Neubau und Barrierearm. Das hat durchaus seinen Reiz, erfordert aber einige Umstellungsbereitschaft und Kraft. Es ist nicht einfach, über Jahrzehnte gewachsene Strukturen mal eben kurz zu verpflanzen, das gewohnte soziale Umfeld zu wechseln und quasi von vorne anzufangen.

Mögliche Optionen rechtzeitig prüfen

Wer beschließt in den gewohnten vier Wänden alt zu werden, hat einige Optionen für notwendige Wohnungsanpassungsmaßnahmen. Mieter sind da nicht ganz so flexibel wie Eigentümer. Sie müssen sich bauliche Maßnahmen immer vom Vermieter genehmigen lassen, aber sie haben auch einige Möglichkeiten, die über relativ einfache Hilfsmittel wie Haltegriffe und Toilettensitzerhöhungen hinausgehen. Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist übrigens eine schriftliche Vereinbarung darüber, dass der Vermieter bei Auszug aus der Wohnung keinen Rückbau fordert.

Beratung durch Fachleute suchen

Pflegebedürftige erhalten für die Wohnungsanpassung und Hilfsmittel unter bestimmten Voraussetzungen eine ganze oder teilweise Kostenübernahme durch die Kranken- oder Pflegekassen. Egal ob bauliche Maßnahmen oder Hilfsmittel gefragt sind, ist professionelle Beratung  empfehlenswert.  Die Fachleute der Krankenkassen, Pflegedienste, Sozialstationen, Handwerkskammern und städtischen Wohnberatungsstellen sind die richtigen Ansprechpartner, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V. informiert unter www.bag-wohnungsanpassung.de über die zuständigen Wohnberatungsstellen in der Nähe.

Autor: Daniela Maria Hübsch

Bild: Reiner Sturm/pixelio

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